CO2 UND WAS STECKT DAHINTER?
Von Elisabeth Präauer

Derzeit sprechen viele über CO2, doch was steckt dahinter und welche Auswirkungen hat es auf die Klimakrise?
Dank dem natürlichen Treibhauseffekt, ist ein Leben auf der Erde möglich. Der natürliche Treibhauseffekt wird durch zwei Drittel von Wasserdampf, knapp einem Drittel von CO2 und einem kleinen Prozentsatz von weiteren Spurengasen, wie zum Beispiel Methan, verursacht. Wie kann man sich nun den natürlichen Treibhauseffekt vorstellen?

Die Sonne bringt Energie auf die Erde, welche von der Erde wieder zurückreflektiert wird. Diese Energie bzw. Wärme würden dann in der Atmosphäre verloren gehen und es hätte nur eisige 18°C auf der Erde. Doch natürliche sogenannte Klimagase absorbieren einen Teil der Wärmestrahlung. Somit sind unsere schützende Atmosphäre und die Klimagase dafür verantwortlich, dass unsere Erde eine Durchschnittstemperatur von +15°C hat. 

CO2 ist somit mitverantwortlich, dass ein Teil, der von der Erde in das Weltall abgegebenen Wärme wieder zurück auf die Erde absorbiert wird, und damit für unser Klima, welches Flora und Fauna entstehen lässt. 

 

Doch wo liegt dann eigentlich das Problem? 

Die Konzentration von CO2 steigt zuletzt immer schneller und die Emissionen werden immer höher. Das verändert unser Klima. Die Wissenschaft ist sich einig – die extreme globale Erwärmung ist menschengemacht. Früher wurde nur so viel Wärmestrahlung absorbiert, dass es angenehme 15°C Durchschnittstemperatur auf der Erde hat. Nun durch das Ungleichgewicht in der Atmosphäre steigt seit 1880 der Anteil, der von den Klimagasen absorbierten Wärmestrahlung und die Erde erwärmt sich weiter. Nach unterschiedlichen Berechnungen wird sich bis zum Jahr 2100 die Durchschnittstemperatur um bis zu 6°C erhöhen. 

 

Die Folgen – ein Dominoeffekt

Die Folgen der Erwärmung sind wie ein Dominoeffekt. Alles hängt miteinander zusammen und hat enorme Auswirkungen auf unser Dasein auf der Erde. Es können mitunter anderen 5 Hauptfolgen genannt werden: 

  1. Temperaturextreme: Es wird immer häufiger zu intensiveren und häufigeren Hitzewellen kommen.
  2. Wetterextreme: Es wird zu stärkeren Hurrikans und Starkregen kommen und Überflutungen nehmen zu. 
  3. Trockenheit: Dürre und Wasserknappheit breiten sich immer mehr aus. Es kommt zu Vertrocknung von Flüssen und Waldbrände nehmen zu. 
  4. Meererwärmung: Die Meere erwärmen sich und der Meeresspiegel steigt in der Folge.
  5. Beschleunigte Eisschmelze: Gletscher, arktisches Meereis und Eisschilde schmelzen.

 

Diese fünf Hauptfolgen resultieren wiederum in unterschiedlichen Nebenereignissen: 

  1. Missernte nimmt zu.
  2. Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Gebieten mit Wasserknappheit.
  3. Im Jahr 2018, waren bereits 25 Millionen Menschen in Ostafrika vom Hungertod bedroht.
  4. Immer mehr Korallenriffe bleichen aus und sterben ab. Jedoch sind 25 % aller Meereslebewesen von Korallenriffen abhängig.
  5. Durch den Meeresspiegelanstieg sind ca. 153 Millionen Menschen in Zukunft bedroht. 
  6. Die Anzahl der flüchtenden Menschen steigt stetig an. 
  7. In den letzten 40 Jahren ist die Artenvielfalt um 60% zurückgegangen.
  8. Es findet ein rapides Insektensterben statt und rund 70% unserer Nahrung hängt direkt von der Bestäubung durch Bienen und anderen Insekten ab. 

Alle diese Folgen sind lebensbedrohlich für den Menschen. Deshalb rufen wir zum Aktiven Tun auf! 

 

Was kann jeder Einzelne tun? 

Es gibt drei Schritte, die jedes Unternehmen und jede Einzelperson tun kann: 

  1. CO2 Emissionen berechnen.
  2. Reduzieren. 
  3. Kompensieren. 

 

Wie berechnen? 

Gerne kann Ihnen das Terra Institute behilflich sein – nehmen Sie gerne mit der CO2 Fußabdruckexpertin Elisabeth Präauer (e.praeauer@terra-institute.eu) Kontakt auf. 


Wie Reduzieren? 

Nach der Berechnung kann man direkt sehen wo am meisten CO2 Emissionen anfallen. Folgende Tipps sind hilfreich, um die CO2 Emissionen zu reduzieren:

  1. Regional einkaufen
  2. Rad und öffentliche Verkehrsmittel statt Auto
  3. Reisen mit dem Flugzeug reduzieren bis sogar vermeiden
  4. Mehr regionales Gemüse und weniger Fleisch
  5. Grüner Strom aus erneuerbaren Energien
  6. Verwendung von LED Lampen
  7. Energieeffizienz bei Elektrogeräten
  8. Isolierung des Eigenheims
  9. Vermeidung von Verpackungsmüll
  10. Benutzen von Recyclingpaper
  11. Richtige Mülltrennung

 

Und wie Kompensieren? 

Man kann nicht alle CO2 Emissionen reduzieren. Die, die man nicht reduzieren und verhindern kann, kann man aber kompensieren. Dabei ist die Wahl der richtigen Kompensationsprojekte wichtig. Besonders wichtig ist hier, dass Projekte in Entwicklungsländern unterstützt werden. Denn dort verschärft die Klimakrise die sozialen Krisen und bringt gewaltsame Konflikte u.a. durch Trinkwasserknappheit, Dürre, Hitze, geschwächte Nutztiere und Ernteausfälle mit sich.  Das Bevölkerungswachstum in manchen Regionen von bis zu 1.200% findet vor allem in Entwicklungsländer statt – bis zum Jahr 2100 werden voraussichtlich 11 Milliarden Menschen auf unserer Erde leben. Durch den Anstieg der Bevölkerung steigt auch der Bedarf an Energie, Transport- und Lebensmittel – als Folge ist von einem Anstieg von CO2 Emissionen zu rechnen. 

Jeder kann etwas beitragen!

Bei Fragen zum Thema steht das Terra Institute natürlich jederzeit zur Verfügung. Kontaktiert gerne direkt Elisabeth Präauer (e.praeauer@terra-institute.eu). 

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