COP30 Annika Zamboni
COP30 IN BELÉM: ZWISCHEN AMAZONAS, GEOPOLITIK UND NACHHALTIGEM BUSINESS

Inhaltsverzeichnis

  1. Was die COP30 tatsächlich beschlossen hat
  2. Warum Belém der richtige Ort war
  3. Wohin sich die Wirtschaft bewegt
    1. Unternehmensstrategien
    2. Accountability und Governance
    3. Perspektive der Finanzwelt
    4. Öffentliche Politik und neue Führungsrollen
  4. Fazit: Eine klare globale Richtung

„Wenn man an einen Klimagipfel denkt, kommt einem Belém do Pará nicht gleich in den Sinn – eine Hafenstadt am Rand des Amazonas, geprägt von chaotischem Verkehr, deutlich sichtbaren sozialen Ungleichheiten und tropischer Luftfeuchtigkeit. Und doch war es genau dort, wo ich als Observer, gemeinsam mit einem Verein aus Trient, an der COP30 teilgenommen habe.“ – Annika Zamboni

Belém ist eine Stadt der Kontraste, die während der Konferenz noch sichtbarer wurden: große klimatisierte Pavillons neben vulnerablen Vierteln, ein Mega-Event in einem Umfeld fragiler Infrastruktur, Diskussionen über eine „gerechte Transition“ in einem Land, das noch immer teilweise von fossilen Brennstoffen abhängt. Vielleicht liegt aber genau darin der Sinn, die COP im Amazonasgebiet auszutragen: Hier zeigt sich die Welt mit all ihren Bruchlinien – globaler Norden/globaler Süden, Finanzzentren und indigene Gemeinschaften, multinationale Konzerne und soziale Bewegungen, die zwei Wochen lang gezwungen sind, denselben Raum zu teilen.

Jenseits der negativen Schlagzeilen: Was die COP30 tatsächlich beschlossen hat

In den Tagen nach Abschluss der COP30 hat ein Großteil der Presse die Ergebnisse fast ausschließlich negativ bewertet: „kein Abkommen zu fossilen Energien“, „Scheitern beim Kohleausstieg“, „verratenes Amazonien“. Diese Erzählung hat reale Grundlagen, bildet aus meiner Sicht aber nur einen Teil dessen ab, was in den Verhandlungspavillons tatsächlich beschlossen wurde.

Die Mutirão Decision, der in Belém verabschiedete politische Abschlusstext, erwähnt fossile Brennstoffe nicht ausdrücklich und greift den Appell von Präsident Lula und über 80 Staaten für eine globale Roadmap zu fossilen Energien und Entwaldung nicht in vollem Umfang auf. Die Enttäuschung ist vor diesem Hintergrund verständlich.

Gleichzeitig enthält das Verhandlungspaket wichtige Fortschritte, insbesondere in der internationalen Zusammenarbeit und der Klimafinanzierung. In dieses Bild fügt sich das sogenannte Belém Package ein – das Bündel an technischen und finanziellen Entscheidungen, das der Mutirão Decision Substanz verleiht und ihre operative Seite darstellt.

Zu den wichtigsten Punkten gehören:

  • das Bekenntnis, die Finanzierung für Anpassung bis 2035 zu verdreifachen, mit einem ausdrücklichen Aufruf an die Industriestaaten, ihre Unterstützung für die verletzlichsten Länder zu erhöhen;
  • der Abschluss der Baku Adaptation Roadmap, die einen Arbeitsplan bis 2028 im Hinblick auf den nächsten Global Stocktake festlegt – mit klareren Etappen und Verantwortlichkeiten;
  • die Definition von 59 freiwilligen Indikatoren zur Messung der Fortschritte beim Global Goal on Adaptation (GGA), mit einem Fokus auf Wasser-, Agrar-, Gesundheits- und Infrastruktursysteme sowie Ökosysteme, aber auch auf Finanzierung, Technologie und Kapazitätsaufbau.

Die Vertragsparteien haben zudem einen Mechanismus für Just Transition beschlossen, der explizit Menschen und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt: Die Transformation darf sich nicht auf den Austausch von Technologien beschränken, sondern muss Arbeitnehmer:innen, lokale Gemeinschaften, Frauen und indigene Bevölkerungen begleiten – durch stärkere Kooperation, technische Hilfe und Wissensaustausch. Ergänzend dazu wurde der Gender Action Plan gestärkt, der die Rolle von Frauen – insbesondere indigener, afro-descendenter und ländlicher Frauen – als aktive Gestalterinnen der Klimapolitik anerkennt und nicht nur als vulnerable Gruppen.

Schließlich führt die Mutirão Decision zwei neue freiwillige Instrumente für die nun beginnende Umsetzungsphase ein:

  • den Global Implementation Accelerator, der Länder bei der konkreten Umsetzung ihrer NDCs und nationalen Anpassungspläne unterstützt;
  • die Belém Mission to 1.5, eine aktionsorientierte Plattform, die darauf abzielt, den 1,5-Grad-Pfad durch mehr Ambition, Kooperation und Investitionen am Leben zu halten.

Es sind unvollkommene Entscheidungen, die der Dringlichkeit der Klimakrise nicht gerecht werden. Dennoch zeigen sie, dass der Multilateralismus – bei allen Grenzen – noch lebt. Und dass ein bedeutender Teil der Welt sich weiterbewegt, selbst wenn die Vereinigten Staaten in den Verhandlungen weniger zentral sind.

Kolumbien, Fossil Fuel Treaty und die Belém-Erklärung: Signale „von unten“

Beschränkt man sich auf den offiziellen COP30-Text, scheinen fossile Brennstoffe die großen Abwesenden zu sein. Und doch gab es in Belém außerhalb der Mutirão Decision gerade auf diesem Feld wichtige Entwicklungen.

Die COP30 war in vielerlei Hinsicht die COP des Reifeprozesses für den Fossil Fuel Non-Proliferation Treaty, die Initiative, die einen globalen Vertrag fordert, um die Ausweitung fossiler Energien zu stoppen, ihren geordneten Ausstieg zu steuern und eine gerechte Transition zu gewährleisten. Hauptprotagonistin dieses Fortschritts war Kolumbien.

Am 21. November kündigten die Regierungen von Kolumbien und den Niederlanden in den Pavillons der COP die erste internationale Konferenz für den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen an. Die kolumbianische Umweltministerin Irene Vélez Torres und die niederländische Vizepremierministerin und Ministerin für Klimapolitik, Sophie Hermans, gaben bekannt, dass dieses historische Treffen am 28.–29. April 2026 in Santa Marta, Kolumbien, stattfinden wird. Die Wahl des Ortes ist kein Zufall: Santa Marta ist ein zentraler Exporthafen für Kohle in einem Land, das der fünftgrößte Kohleexporteur der Welt ist. Die Botschaft ist klar: Die Debatte über das Ende des fossilen Zeitalters beginnt in einem Gebiet, das noch stark von fossilen Einnahmen abhängt.

Parallel dazu wurde die Belém Declaration on Just Transition from Fossil Fuels lanciert, die von 24 Ländern getragen wird, darunter neun europäische Staaten wie Spanien, die Niederlande, Österreich, Belgien, Finnland und Luxemburg. Italien gehört bislang nicht zu den Unterzeichnern. In den Texten und Redebeiträgen der Initiator:innen wird immer wieder eine „moralische Verantwortung“ betont, der Forderung nach Klimagerechtigkeit und nach einem Ausstieg aus fossilen Energien Gehör zu verschaffen – eine Transition, die nicht nur aus Klimasicht notwendig ist, sondern auch für die Stabilität der Volkswirtschaften und die kollektive Sicherheit.

Mit anderen Worten: Während die offiziellen Verhandlungen davor zurückschrecken, fossile Brennstoffe beim Namen zu nennen, organisiert sich eine wachsende Koalition von Staaten – angeführt vom globalen Süden –, um das „Danach“ zu gestalten. Die Konferenz in Santa Marta 2026 wird sich in die bestehenden UN-Prozesse einfügen und die rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen für einen geordneten Phase-out vertiefen: von den Auswirkungen auf den Handel über den Abbau von Subventionen, die makroökonomische Stabilität und Energiesicherheit bis hin zur Umstellung von Arbeitsplätzen und der Verbreitung erneuerbarer Energien.

Warum Belém (und der Amazonas) der richtige Ort waren

Die COP30 in Belém zu erleben bedeutet, im selben Korridor Regierungsdelegierte, indigene Führungspersonen, Vertreter:innen großer Unternehmen, junge Aktivist:innen und zivilgesellschaftliche Organisationen zu sehen.

Die Stadt mit ihren Kontrasten hat drei Aspekte besonders greifbar gemacht. Erstens: Klimapolitik ist kein „technisches“ Thema, sondern zutiefst sozial und politisch. Es geht um internationalen Handel, Arbeit, Industriepolitik, Ernährungssicherheit. Wer an der Ausgestaltung der Regeln für die Zukunft mitwirken möchte, muss an diesen Tischen präsent sein – nicht nur aus der Distanz kommentieren.

Zweitens: Stimmen, die historisch marginalisiert wurden, rücken zunehmend ins Zentrum – vor allem die der indigenen Völker des Amazonas, die bei dieser COP mit Nachdruck die Botschaft vermittelt haben: Ohne den Schutz ihrer Territorien gibt es weder Wald noch Klimastabilität.

Drittens betrifft es den Rest der Welt, der beim Thema Klima vorankommt, auch ohne US-amerikanische Führungsrolle. Das wurde insbesondere im Bereich der Klimafinanzierung und der neuen Allianzen zwischen Ländern des globalen Südens und Europa deutlich. Ein geopolitisches Signal, das Machtverhältnisse und Chancen neu ordnet.

Wohin sich die Wirtschaft bewegt (und warum es Grund zu Optimismus gibt)

Während meiner Tage auf der COP30 habe ich mehrere Veranstaltungen zum Beitrag von Unternehmen in der Klimatransformation verfolgt. Es wurde klar, dass gerade diese Akteure die Märkte prägen und einen enormen Einfluss darauf haben, wie – und wie schnell – die grüne Transformation stattfindet.

Wie Rana Ghoneim, Director of the Energy and Climate Action Division bei der UNIDO, es formulierte:

“If green represents the choice of the global market, then green is the future.”

Anders gesagt: Wenn „grün“ inzwischen die Entscheidung des globalen Marktes ist, dann ist Nachhaltigkeit keine Option mehr, sondern die Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit.

Aus europäischer Perspektive angereist – wo die Pflichten aus der CSRD durch das Omnibus Package teilweise abgeschwächt werden und viele Unternehmen eine Abschwächung der „ESG-Kompassnadel“ wahrnehmen – hat mir COP30 neuen Optimismus gegeben: Sie hat mir bestätigt, dass die Welt den Pfad der Nachhaltigkeit bereits eingeschlagen hat. Unternehmen innovieren und müssen nachhaltig werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben: Nachhaltigkeit ist nicht mehr optional, sondern essenziell.

Unternehmensstrategien: Innovation, Wertschöpfung, Effizienz

Diese Einsicht wurde durch den Beitrag von Alex Carreteiro, Director von PepsiCo Alimentos Brazil, noch gestützt. Er betonte, dass Wachstum, Marktanteile, Menschen und Nachhaltigkeit inzwischen Hand in Hand gehen. Er berichtete von Projekten zur regenerativen Landwirtschaft und zur Nutzung von Biomethan, die sehr konkrete Win-win-Effekte erzeugen: niedrigere Betriebskosten, Umweltregeneration und zusätzlicher Mehrwert entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

In einem weiteren Panel erläuterte eine Vertreterin von Schneider Electric, wie das Unternehmen seine Supply-Chain-Strategie anhand sämtlicher SDGs als Rahmen entwickelt hat. Dieser Ansatz hat es ermöglicht, die Leistung in allen ESG-Dimensionen zu verbessern und zugleich Profitabilität und operative Effizienz zu steigern.

Accountability und Governance als Grundlage der Glaubwürdigkeit

Ein wiederkehrendes Thema war Accountability. Immer häufiger wird Reporting in diesem Kontext als Rückgrat der unternehmerischen Glaubwürdigkeit verstanden.

Der auf der COP vorgestellte Bericht der PRI Net Zero Taskforce, Policy Matters: From Pledges to Delivery a Decade after Paris, unterstreicht, dass Mechanismen der Rechenschaftspflicht das „Bindegewebe“ zwischen Ambition und Umsetzung sind. Aus der Arbeit der Taskforce ergibt sich, dass

  • die Bewegung hin zu obligatorischen und standardisierten Systemen der Klimaberichterstattung wächst,
  • es deutliche Fortschritte bei den Anforderungen zur Emissionsberechnung gibt,
  • hingegen die Regeln zur Transparenz bei der Risikobewertung und zur Integrität von Transformationsplänen langsamer vorankommen.

Ebenso wird Governance zunehmend zur Brücke zwischen Zusagen und konkretem Handeln: Die Verantwortung des Top-Managements, die Rolle der Verwaltungsräte und Anreizsysteme, die an Klimaziele geknüpft sind, rücken stärker in den Fokus. Climate Litigation tritt als Katalysator politischer und regulatorischer Maßnahmen hervor und veranlasst Unternehmen, sich auf zunehmend konkrete regulatorische und rechtliche Risiken vorzubereiten.

Die Perspektive der Finanzwelt: Disclosure als Eintrittstor zu Kapital

Helena Viñes Fiestas, Kommissarin der spanischen CNMV und Chair der EU Platform on Sustainable Finance, betonte die Bedeutung einer klaren Berichterstattung. Sie erinnerte daran, dass ESG-Investitionen inzwischen einen Großteil des europäischen Finanzmarktes ausmachen und dass Disclosure das Eintrittstor zu Kapital darstellt.

Sie hob drei zentrale Aspekte hervor:

  1. Priorität für doppelte Wesentlichkeit, mit besonderem Augenmerk auf finanzielle Wesentlichkeit – insbesondere im Hinblick auf das Risiko von Stranded Assets.
  2. Unterscheidung zwischen wirklich transitionsrelevanten Informationen und redundanten Daten: Idealerweise sollten Nachhaltigkeitsberichte zunehmend mit dem Finanzbericht integriert werden.
  3. Berücksichtigung der Marktdynamiken, im Bewusstsein, dass Nachhaltigkeit mittlerweile in die Bewertung und Abschreibung von Vermögenswerten integriert ist – und damit in die Gesamtbewertung von Unternehmen.

Öffentliche Politik und neue Führungsrollen der Schwellenländer

In einem Umfeld wachsender Ambition im Privatsektor versuchen politische Entscheidungsträger:innen Schritt zu halten, indem sie Maßnahmen zur Emissionssteuerung und gemeinsame Messsysteme definieren. Wie in der Präsentation des World-Economic-Forum-Berichts Making the Green Transition Work for the People and the Economy hervorgehoben wurde, müssen die Ambitionen der Privatwirtschaft mit den durch die öffentliche Hand geschaffenen Chancen in Einklang gebracht werden.

Rana Ghoneim machte deutlich, dass es zunehmend die Schwellenländer sind, die die Transformation vorantreiben – stärker als Europa und die USA. Ein Beispiel dafür ist Brasilien mit seiner COP-Präsidentschaft und der Belém Declaration on Sustainable Public Procurement: ein ambitionierter Plan, öffentliche Beschaffung als Hebel zu nutzen, um Märkte und emissionsintensive Wertschöpfungsketten mit der Agenda 2030 in Einklang zu bringen.

Eine klare globale Richtung – trotz europäischer Unsicherheiten

Die COP30 hat bestätigt, dass die globale Richtung trotz regulatorischer Unsicherheiten in Europa und den USA klar ist: Unternehmen, Regierungen und internationale Institutionen bewegen sich hin zu einem Wirtschaftsmodell, in dem Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation untrennbar verbunden sind.

Unternehmen beschleunigen, politische Entscheidungsträger:innen definieren die Rahmenbedingungen, und die Daten zeigen immer deutlicher, dass die Ausrichtung auf die Transition ein Treiber wirtschaftlicher Wertschöpfung ist. Gleichzeitig übernehmen Schwellenländer zunehmend Führungsrollen und demonstrieren, dass Nachhaltigkeit ein Entwicklungshebel sein kann – kein Hemmschuh.

Für europäische Unternehmen bedeutet dies, dass sich die Frage nicht mehr darum dreht, ob in die Transformation investiert werden soll, sondern wie und wie schnell: in Bezug auf Governance, Kompetenzen, Produktinnovation, Lieferkettenbeziehungen und den Zugang zu Kapital.

Am Ende der Konferenz habe ich Helena Viñes Fiestas nach ihrem Vortrag direkt gefragt, was sie sich von der Zukunft der Nachhaltigkeit erwarte. Ihre Antwort war vielleicht die wertvollste Botschaft, die ich aus Belém mitnehme:

“Hold on. The coming years will be challenging. But sustainability will return with even greater strength.”

Es war kein Slogan für das Plenum, sondern eine persönliche Reflexion, die sie am Rande des Panels teilte. Eine Einladung zu strategischer Geduld: Die kommenden Jahre werden schwierig sein, doch wer sich heute an der Transformation ausrichtet, trifft nicht nur eine ethische Entscheidung. Er entscheidet sich dafür, auch im globalen Markt von morgen wettbewerbsfähig und relevant zu bleiben.

Autorin

Annika Zamboni

Annika Zamboni
Mit einem wirtschaftswissenschaftlichen und mehrsprachigen Hintergrund hat Annika ihren Abschluss in Wirtschaftswissenschaften erworben und anschließend einen Doppelmaster in Management und Nachhaltigkeit an den Universitäten Trient und Bremen absolviert. Nach Erfahrungen im Bankensektor sowie in der Steuer- und Nachhaltigkeitsberatung unterstützt Annika heute bei Terra Unternehmen, einschließlich KMU, bei der Entwicklung von Unternehmensstrategien und im Reporting. Sie beschäftigt sich zudem mit der EU-Taxonomie.

Fragen? a.zamboni@terra-institute.eu oder unverbindlich einen kurzen Termin vereinbaren.

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